Stephan Steinthal, Jahrgang 1986, lebt in der Nähe von Bremen und arbeitet als Softwareentwickler.
Aufgewachsen in den 90er-Jahren, prägten ihn Science-Fiction, Cyberpunk, Philosophie und Informatik.
Geschichten hat er schon früh geschrieben, oft in Foren geteilt, einfach weil es Spaß gemacht hat. Heute ist daraus ein wiederentdecktes Hobby geworden, mit deutlich mehr Anspruch. Was ihn daran reizt, sind dieselben Fragen, die ihn immer beschäftigt haben: Wie zuverlässig ist unsere Wirklichkeit? Was bleibt von uns, wenn alles zur Ware wird? Wo endet Identität, wenn Technologie alles durchdringt?
Science-Fiction ist für ihn das perfekte Spielfeld für solche Gedanken irgendwo zwischen Physik, Philosophie und dem ganz alltäglichen Abgrund. Er liebt Dystopien, mag keine strahlenden Helden und glaubt nicht an seichte Unterhaltung.
